Der Ätna (Vulkan auf Sizilien) ist der höchste und aktivste Vulkan Europas und liegt an der Ostküste Siziliens zwischen Catania und Messina. Ganz exakt kann seine Höhe nicht  angegeben werden, da sie sich immer wieder ändert. Er ist etwa 3340 m hoch, nimmt ungefähr 1.250 Quadratkilometer ein und hat einen Umfang von ca. 250 km. Der Ätna ist der aktivste Vulkan in Europa und besteht aus einem Hauptkrater und weit über 200 Nebenkratern, die aus Asche und Schlacke aufgebaut sind. Im Laufe der Zeit ist er schon über 100 x ausgebrochen, die weithin sichtbare Rauchfahne beweist  seine vulkanische Aktivität.
Der Ätna  ist ca. drei Monate im Jahr aktiv, in diesem Zeitraum ließt die Lava. Der erste historisch belegte Ausbruch des Ätna fand im Jahre 126 vor Christus statt.
1169 Catania wurde bei einem Ausbruch des Ätna, der mit einem schweren Erdbeben verbunden war, schwer zerstört. Ungefähr 15.000 Menschen wurden lebendig begraben.
1669 begrub ein ca. drei Kilometer langer Lavastrom fast  50 Dörfer und Städte unter sich, rund 100.000 Menschen starben. Um auf einen neuen Ausbruch besser vorbereitet zu sein errichteten die Catanier einen Schutzwall von 20 m Höhe, aber der Wall konnte den gewaltigen Lavamassen nicht standhalten. Dann wurde versucht den Lavastrom doch nun wurde der Nachbarort Paterno bedroht und es kam zum Krieg zwischen Paterno und Catania. Letztlich wurde Catania wieder von der Lava verwüstet.
Bei den Ausbrüchen 2002 und 2003 am südlichen Seitenkrater in ca. 2.800 Höhe wurden einige Lavabrocken über 1.000 Meter hoch geschleudert.
Die eigentliche Gefahr des Vulkans aber ist darin zu sehen, dass auch am Fuß des Gipfelkraters immer wieder Lava austritt.
Die dicht besiedelte Landschaft um den Ätna ist äußerst fruchtbar da sie einen neutralen ph-Wert hat. Wegen der enomen Höhe des Ätna gibt es verschiedene Vegetationszonen Bis etwa 1.500 m wachsen Orangen-, Zitronen-, Oliven-, Feigen- und Pistazienbäume. Getreidefelder und Weinberge sind dort auch zu finden. Darüber bis ca. 2.000 m gibt es Wälder mit Buchen, Eichen, Birken, Kiefern und Kastanienbäume finden und auch den typischen Ätnaginster, der eine der ersten Pflanzen ist, die sich nach einem Ausbruch wieder ansiedeln. Bis etwa 2.500 m folgt dann eine Zone mit Wacholder- und Sanddornsträuchern, Gräsern, Moosen und Flechten. Die höheren Zonen sind fast ohne Vegetation und im Gipfelbereich liegt fast das ganze Jahr hindurch Schnee.1987 wurde ein Gebiet von etwa 58.000 ha rund um den Ätna zum Regionalpark Parco dell'Etna erklärt.